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Blog  09.06.2011 (Archiv)

Zu Besuch bei MA 2412

eGovernment in der Praxis kann auch ins Peinliche abrutschen, wenn man den Test macht. Gedächtnisprotokoll eines Reisepass-Termins in Wien.

Der Urlaub steht bevor, die Reise ins Ausland erfordert einen aktuellen Reisepass. Kein Problem für den erfahrenen Onliner, nimmt man an.

Also los: Im Internet ist das passende Amt (Martinstraße in Wien) schnell gefunden. Auch der Antrag kann als PDF geladen und vorweg ausgefüllt werden. Schließlich empfielt sich noch ein Termin, den man gleich online reservieren kann - schließlich werden nicht nur wir neue Pässe brauchen...

Der Termin ist gar nicht so einfach zu machen, Reservierungen sind viele bereits vergeben. Wir finden einen und erfahren, dass uns zwei Stunden für die paar Pässe belegt werden. Nichts davon ahnend, dass das eine kleine Vorwarnung sein könnte, gingen wir am besagten Tag zur Abwicklung hin.

Das Wartezimmer ist voll, 'bitte nehmen Sie eine Nummer' die übliche Ansage. Mit überlegenen Gefühl setzen wir uns zwischen die Wartenden - wir haben schließlich einen Termin und sind fünf Minuten vorher da. Während die Nummern-Zieher sich auf etwas Langeweile einrichten müssen, sind wir ja schon gleich dran.

Doch der Termin verstreicht, die Beamtinnen sind amtshandelnd belegt, Nummer nach Nummer wird vorgezogen. Der kleine Sohnemann zieht ob der interessanten Automaten unbeabsichtigt eine Nummer und siehe da, die wird aufgerufen, bevor unser Termin-Trumpf zum Tragen kommt...



Unsere Frage nach dem ausgemachten Termin wird ignoriert, scheinbar gelten diese neumodischen Dinge hier wenig. Wir bleiben Nummer, was deutlich gemacht wird. Unser vorausgefülltes Papier wird vom Amtsschimmel gerne übernommen, abgetippt und uns nochmal zur Kontrolle vorgelegt. Das gleiche Formular also wird noch einmal gedruckt. Wir erkennen weder am verwendeten Papier noch am Laserdrucker wirkliche Unterschiede zu unserem mitgebrachten Exemplar. Und als dann doch ein Fehler bei einem der neuen Ausdrucke passiert, wird nicht etwa das PDF-Formular ausgebessert und noch einmal gedruckt, sondern gleich noch einmal komplett von vorne begonnen. Vermutlich sind wir an Datatypistinnen geraten und keine Beamten mit EDV-Zulagen...

Die Prozedur geht weiter, am Ende folgt dann die neumodische Form der Stempelmarke. Klar, dass das nicht 'normal' ablaufen kann. Statt uns den Bankomat-Einschub vor die Nase zu halten oder uns einen Zahlschein mitzugeben, werden wir einen Stock höher geschickt - 'zur Kassa'. Derweil wartet die Datatypistin. Wir auch, denn die Kassa braucht den Weg zum Kassa-Empfang, wo uns die nette Dame eine andere nette Dame holt, die die Kassa öffnet, das Geld nimmt, pro Pass eine Rechnung druckt, pro Pass eine Rechnungskopie druckt, den Stapel Rechnungen dann einzeln unterfertigt (die Unterschriftenliste zur Kontrolle, ob man rechtmäßig gezahlt hat, liegt auf!), und uns dann in die Hand drückt. Kein Wunder bei dem Aufwand, dass die Kassa nicht besetzt bleiben kann und die Pausen durch einen vorgeschobenen Kassa-Empfangs-Schalter garantiert werden müssen!

Zurück zur Pass-Stelle wird der mit 'Kopie' markierte Zahlungsbeleg (pro Pass) ausgehändigt und wir bekommen die neuen Dokumente dann mit der Post. Die Zahlung kann natürlich nicht per IT und Software einen Stock tiefer registriert werden, das haben wir angenommen.

Schade, dass wir unseren 'Gefällt mir nicht'-Stempel nicht mit hatten. Wir hätten eine Menge davon stempeln können bei dem simplen Besuch, Zeit genug hatten wir ja. Und den wartenden Kindern wäre sicher auch das eine oder andere Opfer für Stempel-Attacken im Haus aufgefallen. 'Stiftung unvermittelbarer Arbeitsloser' fiel mir als passende Bezeichnung ein, als wir das Haus verließen. Wiieeehaaa rief uns der Amtsschimmel noch nach.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Amt #Beamte #Satire #Reisepass #Dokumente #Wien


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