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Meinung  04.04.2012 (Archiv)

Welt in der Krise ändern

Franz Radermacher, Professor an der Universität Ulm Buchautor und Präsident des deutschen Senats der Wirtschaft, plädiert in Zeiten der Krise für ein Umdenken und eine 'Welt der Balance'.

Auf Einladung des Club Niederösterreich in Wien hat der Wirtschaftsexperte seine Position deutlich gemacht: 'Haben wir eine Option oder brauchen wir den äußeren Zwang?' Radermacher empfiehlt, beim 'weltökonomischen Prozess' anzusetzen. 'Am lohnendsten wäre der Finanzsektor.'

Man kann ein System nur in der Krise ändern, ist der Institutsvorstand für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung überzeugt. 'Aber viele Leute wollen dabei gezielt sehr brutal das Falsche', gibt Radermacher zu bedenken. Gerade deshalb gelte, sich auf Krisen vorzubereiten - erst recht auf die große globale Krise, die da kommen werde. Als Auslöser gelten die Finanzmärkte und Plutokratien sowie Ungleichgewichte in der Einkommensverteilung und der Klima- und Energiefrage.

Chancengleichheit, Gleichbehandlung und nicht zuletzt freier Markt sind laut Radermacher oft nur vorgeschoben, um ihr Gegenteil zu erreichen. 'Wenn wir über die sozioökologische Marktwirtschaft reden, dann müssen wir über eine sexy Giraffe reden, damit der bislang große Elefant aus den Köpfen der betroffenen Menschen verschwindet.' Für einen erfolgreichen Globus bedürfe es hingegen der Gleichzeitigkeit von Nachhaltigkeit und Marktwirtschaft, ist der Wissenschaftler überzeugt.

Die einst von Adam Smith beschriebene 'unsichtbare Hand' gibt es auch für Radermacher. Entscheidend sei aber, wohin diese zeige. 'Wenn man eine Welt baut, wo zum Beispiel Unternehmen nur erfolgreich sein können, wenn sie die Umwelt schützen, dann ist logisch, was passiert', findet der Deutsche. Da bedürfe es dann keiner Ethik mehr. 'Wenn aber das Gegenteil Erfolg bringt, wer agiert dann noch ethisch?' Es sei also Aufgabe der Politik, diese Regeln zu erlassen - eine 'Brasilianisierung der Welt' abzuwenden.

Die Klima- und Energiefrage ist laut Radermacher deshalb so wichtig, weil 'wir gegenwärtig zertifiziert gegen die Wand fahren'. Bei Wohlstand und Umweltschutz wäre noch allen Regierungen der Wohlstand wichtiger. 'Wer aber eine realistische Klimapolitik will, der muss Wohlstand mit Wachstum koppeln.' Um die dabei anfallenden 150 Mrd. Tonnen CO2 auszugleichen, sollten entweder fünf Mio. Quadratkilometer Wald aufgeforstet oder einfach die eigenen Aktivitäten klimaneutral gestellt werden, empfiehlt Radermacher abschließend.

pte/red

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#Wirtschaft #Krise #Reform


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