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Kommentar  31.07.2012 (Archiv)

Europa sieht seine Interessen nicht

Globalisierung? Schon gehört! Krise? In Europa angekommen. Euro in Gefahr? Klar, sagt ja jeder. Aber könnte die Geschichte nicht ganz andere Gründe haben, als man uns sagt? Sehen wir einmal genauer hin...

Zunächst einmal zur Ausgangslage und zur globalen Betrachtung: Da wären mehrere Interessenssphären in der globalen Wirtschaft, die wichtigsten Player sind da sicher die USA, Europa und nicht zu vergessen Asien mit dem neuen Faktor China. Wer Amerika und Europa als 'den Westen' an einem Strang ziehen sieht, liegt übrigens falsch. Zwischen den Einflussbereichen Amerikas (USA, Kanada, vielleicht noch etwas UK und Australien), Europas (EU, europ. Staaten, Afrika, Asien aber auch ein wenig UK und Co.) und den neuen starken Mächten wie China und Indien samt derer Bereiche wird die neue Weltordnung ausgemacht, da spielen alte Bande keine Rolle.

In der letzten Krise, die von den USA ausgegangen ist, hat sich die Supermacht ordentlich ins Abseits gestellt. Der Haushalt ist in Schieflage, Besserung nicht in Sicht. Bundesstaaten schrammen am Bankrott entlang, Banken und die Wirtschaft siechen, der Dollar verliert an Einfluss und Wert, der Druck von Außen wird größer. Daran hat sich seither nichts geändert, sehr wohl aber hat sich die USA geschickt aus den Schlagzeilen genommen.



Wie das funktioniert? Nun, man braucht einen anderen Sündenbock, zieht die Aufmerksamkeit auf diesen und schon ist man aus der Schußlinie. Der neue Brennpunkt ist - erraten! - in Europa gefunden worden. Uneinigkeit innerhalb der Machtzentren und die Belanglosigkeit, mit der man sich auf der Weltbühne so vorführen läßt, war hier perfekt für einen Schachzug der USA. Und so kam es wie es kommen musste, heute wird Europa gemaßregelt, der Euro im Wert reduziert, europäische Staaten, die besser als ihre Schwestern und Brüder in den USA da stehen, in den Abgrund getrieben.

Europa hat alle Hände voll mit der Krise zu tun, anstatt sich um seine Position in der Welt zu kümmern. Die hat man schon am Mittelmehr bei den arabischen Staaten nicht bezogen, noch weniger in der Weltwirtschaft. Der Euro, lange Zeit als weltweite Ablöse oder Alternative für den Dollar gehandelt, wird sogar unwidersprochen zerredet. Die Ruhepause nutzt die USA, um sich wieder einigermaßen gegenüber China zu festigen. Und gegenüber Europa, wo man drauf und dran war, sich endlich zu emanzipieren.

Es geht um mehr als ein paar Staaten

Wann begreifen die Verantwortlichen in Europa endlich, dass es um mehr geht als um zwischenstaatliche Spielereien in Europa und um kleinkarierte Machtspiele lokaler Politiker? Dass es US-Institutionen sind, die Europa schlecht bewerten und uns auch noch Ratschläge geben wollen? Die EU gehört endlich mit Macht ausgestattet und in der Welt positioniert. Griechenland ist ein Randschauplatz, den wir notfalls einfach finanzieren können, wie Österreich in Kärnten eingesprungen ist. Um das große Geld geht es nicht innerhalb Europas, das lassen wir gerade in der Welt liegen. Und mehr noch, unsere Zukunft wird verspielt, wenn sich Amerika und China die Welt für die nächsten Jahrzehnte aufteilen, ohne Europas Interessen gewahrt zu wissen.

Das Fazit ist einfach: Es wäre verdammt an der Zeit, dass sich Europa nicht schlecht reden läßt, sich aus den Fesseln der USA befreit und mit Stärke seine eigenen Interessen vertritt. Notfalls gegen die gestrigen Verbündeten, die heute ganz egoistisch bei uns mehr Schaden anrichten als nutzen. Dazu braucht es Demokratie und Macht in Brüssel, nicht in den Staaten. Und starke Personen, die mit ausreichend Überblick und Weitsicht auch über politisches Kleingeld hinaus Kapital für ganz Europa schlagen wollen.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Europa #Politik #Weltwirtschaft #Globalisierung #Euro #Krise


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Johann Biacsics 1.8.2012 15:24
Europa, USA und Krise
Europa hat schlicht und einfach viele Jahre über seine Verhältnisse gelebt. Die Traditionellen, sozialbasierten Transferkosten sind geblieben und brechen uns langsam den Hals, gemeinsam mit unseren üb ... [mehr!]
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