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Kommentar  08.11.2012 (Archiv)

Bäck, die Leberwurst und rote Klagemauern

Es soll schon mal vorkommen, dass Menschen unzufrieden mit ihren Politikern sind. Einige geben ihren Wählern ja auch Grund genug dazu. Und manche davon halten es dabei auch noch wie Putin.

Die Geschichte ist ohnehin bekannt und braucht keine Aufwärmung mehr. Dass ein gewisser Zusammenhang zwischen Inseraten aus irgendwo öffentlichen Geldern, einem nunmerigen Bundeskanzler und dann auch noch einer wertfreien Zeitung (aka 'Gratiszeitung') konstatiert werden kann, hat ein umfangreiches Dossier ja bereits wunderschön veröffentlicht. Auch die Wünsche nach mehr Gehalt, die aus dem Bundeskanzleramt kamen, haben gewissen Widerhall in den Medien erfahren. Reiten wir darauf also nicht weiter herum (Links für Interessierte gibt es unterhalb), sondern widmen wir uns der Leberwurst.

Die nämlich ist Gerald Bäck. Sagt Leo Szemeliker, im legal-übertagenen Sinne. Letztgenannter ist Mitglied im Kabinett Faymann und nicht nur auf Linie mit dem U-Ausschuss-Verschwiegenen Bundeskanzler, sondern auch roter 'Kampfposter' auf der Kanzler-Seite in Facebook. 'Leberwurst' (Copyright Szemeliker) Bäck wiederum kann zwar eine schwarze Vergangenheit nicht leugnen, aber auch nicht sein Mißachten gegenüber Bundeskanzlern, die sich den Wählern und ihren Vertretern nicht stellen. Und ein paar andere Kritikpunkte waren da auch noch in den täglichen Wünschen, die er unter Beifall auch roter Anhänger in Facebook postet.

So weit, so schmerzlich österreichisch. Dass es neben den qualifizierten Meldungen aus der zweiten Reihe auf Kritik aber auch offzielle Klagsdrohungen gegen andersgepolte Blogger gibt, setzt der Sache aber die Krone auf. Angelika Feigl, die Seitenbetraute mit der chinesischen Flagge am Titelbild und eher russischen Vorstellungen hinsichtlich geäußerter Kritik, antwortete: 'Zu Ihrem letzten Posting in diesem Thread machen wir Sie des Weiteren darauf aufmerksam, dass Sie dem Bundeskanzleramt öffentlich eine strafbare Handlung unterstellen. Das weisen wir auf das Schärfste zurück und ersuchen Sie nachdrücklich, im Lichte der einschlägigen Paragraphen des Strafgesetzbuches (üble Nachrede, öffentliche Beleidigung einer Behörde) von weiteren derartigen Äußerungen Abstand zu nehmen. Bei weiteren Verstößen behalten wir uns entsprechende Schritte vor.' Wie schön wäre es, wenn man Leberwurst Bäck wenn schon nicht zu Pussy Riot nach Sibirien, dann wenigstens ins kalte Waldviertel deportieren könnte, oder?

Das letzte Posting des Herrn war 'Klar, dass man sich in der korrupten Welt des Bundeskanzleramts kaum vorstellen, kann es gebe Kritiker ohne Agenda, ohne Auftrag und ohne monetären Hintergedanken.' Nun, das kann man lesen wie man mag. Eine mögliche Antwort dazu gibt er selbst schon im Nachsatz: 'In Ihrem eigene Biotop ist das wahrscheinlich total üblich und logisch.'

Logisch wäre auch eine Löschung unerwünschter Postings, auch das soll mitunter mal vorkommen. Dumm nur, dass die heiße Diskussion auf Bäcks Seite und nicht auf der roten Wall geschehen ist, also nicht zensierbar war. Auch möglich, dass das der Grund für die Klagsdrohung war, wie die empörte Schar der Beitragenden ausdrückte? Beides ist in Social Media verpöhnt und nicht zweckdienlich. Die Scheiße fliegt in einem Shitstorm schnell um die Ohren, entsprechende Case Storys lassen sich googeln.

Doch der Klügere gibt nach, sagt man. In diesem Fall war das Gerald Bäck, der eine direkte Diskussion mit Leo Szemeliker angestrebt und sich ausgesprochen hat. 'Im übrigen ist Herr Bäck der bisher erste hier', schreibt das Kabinetts-Mitglied, 'der sich persönlich bei mir gemeldet hat und um Rückkehr zur Sachlichkeit ersucht hat. Das schätze ich sehr, das will ich noch einmal betonen.' Na das sind ja versöhnliche Worte zum Ende in einem gänzlich demokratieverständnis-eigenartigen Thread.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Meinungsfreiheit #Kritik #Politik #Facebook #Skandal


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