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Medien-Essenz  17.08.2016 (Archiv)

Drohnen im Sommerloch

Das heurige Sommerloch füllt, wenn man die Presse verfolgt, die Gefahr der Drohnen. Auch jetzt fühlte sich ein Rettungshubschrauber angegriffen, hieß es da.

Kampagnisierung kannte man früher von der 'Krone', doch auch die große 'Presse' kann das heute: Schon die letzten Wochen wurde jede Gelegenheit genutzt, 'Drohnen' als das Übel der Menschheit vorzuführen. Folgt man dem Forum dort im Internet, kommt die Botschaft an: Halbwissen bei Forderungen gegen Drohnen gekoppelt mit Agression und dem Wunsch, alle Drohnen abzuschießen, mengen sich unter die eher schlampig recherchierten Artikel.



Das fängt schon bei dem Gerät selbst an, denn Drohnen sind kaum gemeint - oder waren die Artikel etwa gegen das Militär gerichtet und unser Heer mit Drohnen unterwegs? Privat genutzt werden jedenfalls Copter, Drohnen sind militärische unbemannte Flieger. Aber auch die recht undurchsichtige und strenge Gesetzgebung wird eher unklar gedeutet und (oder absichtlich reißerisch falsch?) betrachtet.

Die rechtliche Lage bei Drohnen in Österreich

So gelten für die private Fliegerei mit Coptern so enge Grenzen, dass man sie kaum so betreiben wie kaufen kann. Sobald die Kamera zum Aufnehmen benutzt wird, ist der private Spielraum nämlich schon vorbei - und auch abseits dessen gelten die Regeln für Modellflieger hinsichtlich Gewicht, Flughöhe, Flugort und Sichtverbindung. Gestört durch legal betriebene Drohnen wird eher niemand, verletzt auch nicht.

Ist eine Kamera an Bord oder wird ein Flug gewerblich gemacht, wird es ohnehin haarig: Dann muss bereits eine teure Anmeldung bei der Austrocontrol erfolgen, eine entsprechende Versicherung abgeschlossen werden und eine extrem limitierende Nutzung eingehalten werden. Klassische Copter dürfen nicht in die Nähe von Häusern (das Stadtgebiet Wien ist da komplett Tabu!), für Flugklassen, die auch das erlauben, sind enorme technische Vorkehrungen (mehr als bei 'echten' Helicoptern!), Anmeldungen und Prüfungen erforderlich. Hat man diese langwierig erledigt, braucht es für jeden Einsatz im bewohnbaren Gebiet eine Starterlaubnis, die wiederum teuer, nur kurz gültig (also durch das Wetter schnell wieder zunichte gemacht) ist und Auflagen beinhaltet (Straßensperren beispielsweise).

Copter: Gesetze in Österreich

In Österreich gelten die Firma Austrocontrol für gewerbliche Flugrechte und der Aero Club für den Rest hoheitlich zuständig. Ab der Kamera an Bord für Aufnahmen ist man schon im Bereich der Austrocontrol.

Gewerbliche Drohnen: Austrocontrol

Dort gibt es verschiedene Klassen für Multicopter, in der Regel wird jene für 'kleinere' mit Sichtverbindung zum Tragen kommen. Für jene gibt es vier Kategorien, A und B sind für unbebaute Gebiete mit kleineren Auflagen versehen als C und D, wo eine größere Gefährdung angenommen wird. Für letztere braucht es eine Prüfung und besonders ausfallsichere Technik. Alle müssen hingegen angemeldet und versichert werden, was einige hundert Euro jährlich kostet.

Drohnen & Copter-Forum Österreich

Für Fragen rund um Multicopter und Drohnen wurde ein eigenes Forum eingerichtet. Klicken Sie sich durch zur kostenlosen Registrierung.



Was da teilweise in den Medien zur Abschreckung herumgeistert, sind illegal benutzte Copter, nicht der normale legale Nutzer. Aufgrund eines alkoholisierten Rasers fordert man aber auch nicht die Abschaffung des Straßenverkehrs. Noch dazu wird der Copter-Pilot streng und teuer bestraft - da geht es rasch um die Existenz der Person, das ist keine Kleinigkeit. Die Forderung nach neuen Strafen ist also eher dumm als wissend.

Gefahr durch Copter überschätzt

Wer den Absturz beim Ski-Rennen gesehen hat oder die Presse im Sommerloch-Bashing verfolgt, muss den Eindruck gewinnen, dass Copter ('Drohnen') extrem gefährlich und risikoreich sind. Unter normalen Bedingungen sind sie es aber ganz und gar nicht, auch die Statistik zeigt keine Auffälligkeiten. Heutige Geräte selbst der Einsteigerklasse haben Abstandshalter eingebaut, die nicht nahe an Objekte heran fliegen lassen. Moderne kennen auch Flugzonen und verbieten die Nutzung schon technisch, wo es gefährlich sein könnte.

Multicopter beim Ministerium

Ansonsten sind die kleinen Copter so leicht, dass sie alleine ihrer Masse nach wenig anrichten können. Jeder mittlere Vogel müsste sonst gefährlicher für den Flugverkehr sein, als ein Copter. Legal eingesetzt wird es ohnehin ungefährlich, die kleinen Klassen dürfen nicht nahe an Häuser ran, nicht weit und hoch fliegen: Die einzige Gefahr droht da dem Copter selbst...

Auch wenn man immer wieder betonen muss, dass Copter-Piloten mit Hirn und Verantwortung fliegen sollen (da verbietet sich klarerweise der Flug zwischen Feuerwehren im Einsatz oder ins Badezimmer der Nachbarin...), so fallen die sommerlichen Drohnen-Angriffe auf Rettungshubschrauber in den Bereich der Märchenstunde: Wenn ein großer Hubschrauber startet, hat eine Drohne keine Chance, ihm auch nur nahe zu kommen. Die Kraft, gegen den Luftstrom der großen Maschine anzukommen, hat kein Copter. Der stürzt maximal ab oder wird in den Rotorblättern zermalen, wenn er es doch von oben an den Helicopter schafft.

Aber vielleicht will die 'Presse' mit solchen Berichten ja nur die Bürokratie und Verbots-Politik in Österreich weiter unterstützen. Sie ist im Sommerloch mit den Argumenten scheinbar gut durchgekommen bei den Lesern im Forum, was soetwas für den Standort, Innovation und Freiheit bedeutet, ist da nicht so wichtig.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Presse #Drohne #Copter #Gesetz #Recht #Austrocontrol #Rettung #Hubschrauber


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