Kontroverse   16.8.2022 08:19    |    Benutzerkonto
contator.net » Wirtschaft » Journal.at » Kontroverse.de » Kontroverse Blog » Kontroverse.at  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

GIS-Gebühr verfassungswidrig
Netzneutralität und KonzernsteuernWegweiser...
Lösegeld wird bezahlt
Nachrichtenformate mit rechten Fake-NewsWegweiser...
mehr...









Aktuelle Highlights

Porto neu ab Oktober


 
Kontroverse.at Meinung & mehr
Kommentar  17.01.2011 (Archiv)

Bei den Banken stimmt etwas nicht!

Die rote Forderung, die Banken an derer Rettung auch finanziell zu beteiligen, wurde mit der 500 Mio. Euro-Steuer umgesetzt. Dass diese Kosten nicht an die Kunden weiter gegeben werden (dürfen) liest man auch dazu. Ist das haltbar?

Der Staat hat Banken gerettet und finanziell unterstützt, hier eine Gegenleistung zu fordern, erscheint logisch. Eine Art Versicherung, in die Banken einzahlen um im Bedarfsfall daraus unterstützt zu werden, bleibt nachvollziehbar.

Gleichzeitig zu beteuern, dass die Kosten für diese Aktion nicht an Konsumenten weitergegeben werden dürfen, entzieht sich dagegen jeder Logik. Der rational denkende Beobachter kann nur zum Schluss kommen, dass etwas Faul ist bei den Banken.

Waren Sie zu teuer oder gehen sie jetzt den Bach runter...

Warum? Weil Banken, die jetzt eine halbe Milliarde an Kosten verdauen können, eben diesen Polster zuvor als Gewinn gehabt haben müssten. Retteten wir einen Bankensektor, der so gut da stand?

Und ist das nicht so gewesen, folgt eine andere Frage: Wie sollen Banken, die gerade gerettet wurden, jetzt auch noch ohne neue Einnahmen diese Steuern bezahlen können? Will die hohe Politik nun eine Kündigungswelle initiieren?

Logik und Marktwirtschaft

Oder sind etwa Zahler nicht Förderungsempfänger gewesen? Sollen jetzt die guten Banken für jene zahlen, die gerettet werden mussten? Auch keine schöne Vermutung.

Egal wie man es dreht. Durch schnelle neue Kosten für einen Sektor, den man retten musste (musste man?) kann man logisch nicht nachvollziehen, was damit eigentlich erreicht werden soll. Oder ist die Ablenkung durch eine öffentlichkeitswirksame Strafsteuer das alleinige Ziel, um sich nicht um interessantere Dinge wie die Transparenz und den Wettbewerb kümmern zu müssen? Auch die Verteilung der Steuerlast auf Geld und Arbeit könnte eine spannendere und ergibige Sache sein.

Fragen gibt es also genug, sich aufdrängende Antworten um so weniger. Eine Unterstützung für die Marktwirtschaft, um künftige Krisen erst gar nicht entwickeln zu lassen, ist dagegen überhaupt nicht zu erkennen. Und schon gar keine starke und visionäre Politik, die soetwas durchsetzen müsste.

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#Banken #Steuern #Krise #Politik



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
12,8 Bio. Dollar
Das sind die Kosten der Finanzkrise für die USA, hat eine unabhängige Studie berechnet. Die zeigt aber au...

Sinn zum Euro
Finanzkrisen sind historisch betrachtet keine Seltenheit, 'abenteuerlich' allerdings findet Hans-Werner S...

Transparenz in die Politik
Die Parlaments-Website wurde erst kürzlich teuer relauncht, mehr Einblick in den Nationalrat brachte sie ...

Sparen im Wirtshaus
Zwei von drei Personen wollen in den nächsten Monaten verstärkt auf ihre Ausgaben achten. An oberster St...

Kein Stress bei den Banken
Die heimischen Banken absolvieren den Stresstest weitgehend erfreulich, nur bei den Volksbanken gibt es p...

Gewinnspiele: Abgabe in Österreich
'Besteuert' hat der Staat die Gewinnspiele in diesem Jahr, 'bescheuert' findet das die Wirtschaft. Der Ve...

HC, die Macht und die Menschen
Das Market-Institut hat wieder einmal die Kanzler-Frage gestellt. In diesem Monat war Strache erstmals vo...

Pleitenresistentes Österreich
- Europaweit gab es im Jahr zwei nach Beginn der Krise ca. 177.000 Unternehmensinsolvenzen, in Österreich...

Wall Street sucht wieder Personal
In die New Yorker Finanzindustrie ist wieder Schwung gekommen. So hat die Branche in den vergangenen Mona...

Stark: Ein schwacher Euro
Die Instabilität des Euro hat auf das Gemüt der europäischen Unternehmen geschlagen. Trotzdem ist die übe...

Banken sparen Dividenden
Quer durch Europa haben Banken ihre Dividenden auf ein historisches Tief zurückgefahren. Und trotz wirtsc...

Staaten durch Banken erpressbar
Der Chef der US-Notenbank Ben Bernanke hat erneut harte Worte gegenüber den großen Finanzinstituten gefun...

Steueroase für Banken
Die AK sieht Österreich als Steueroase für die ansässigen Banken. Der Staat greife nicht ausreichend steu...

Transaktionssteuer in Europa oder global?
Wie kann man die Finanzmärkte an den Kosten der Krise beteiligen? Die Einführung einer Finanzmarktsteuer...

Banken sollen Pleite gehen!
Die EU hat offenbar auf die Forderungen zahlreicher NGOs und Wirtschaftsexperten reagiert, in Zukunft nic...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Kommentar | Archiv

 
 

 


Mini Aceman Concept


Immobilienkauf


Flying Spur S


Everything Verlosung


Stream und Konferenz: Besser wirken


Lotus Eletre SUV


Der Wolf und der Löwe im Kino


Drohnen-Cabrio

Aktuell aus den Magazinen:
 Doppeljackpot am Mittwoch Nach dem Jackpot im Bonus wieder kein Sechser
 Zwei große Jackpots in Österreich Vierfacher und Doppeljackpot gleichzeitig
 Porto 2022 steigt Österreichs Post inflationär
 Dreifachjackpot in Österreich 2,3 Mio. für den Sechser zusätzlich - und mehr!
 Bringt Tempo 100 etwas? Tempolimit ist nicht die Lösung...

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2022    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple