Kontroverse   7.12.2022 10:42    |    Benutzerkonto
contator.net » Wirtschaft » Journal.at » Kontroverse.de » Kontroverse Blog » Kontroverse.at  
 

Wir brauchen Cookies, siehe unsere Datenschutzerklärung.















Neueste Artikel

Trump-Account auf Twitter wieder aktiv
Twitter zwischen Fake News und freier RedeWegweiser...
Teureres Internet durch entfesselte TelekomWegweiser...
Print- und ORF-GelderWegweiser...
Datenschutz statt KI
mehr...








Advent in Radstadt 2022


Aktuelle Highlights

Wey Coffee 01


 
Kontroverse.at Meinung & mehr
Aktuelles  27.08.2018 (Archiv)

KI muss mehr vergessen

Die Einführung der in der EU seit dem 25. Mai 2018 geltenden Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) wird Änderungen in der KI-Technologie bringen und dafür sorgen, dass Innovationen steigen.

Davon geht zumindest Branchenexpertin Ivy Nguyen von Zetta Venture Partners aus. Es sei nun wichtig, den Systemen das 'Vergessen' beizubringen. Denn: Wenn maschinelles Lernen auf Nutzerdaten beruht und eine Person die Löschung dieser fordert, darf auch ein Algorithmus diese nicht mehr verwenden.

'Die Vorschriften schreiben eine utopische Datenzukunft vor, in der Verbraucher Unternehmen den Zugang zu ihren personenbezogenen Daten verweigern können. Obwohl die Frist für die Durchsetzung verstrichen ist, gibt es in den meisten Unternehmen heute noch keine technische Infrastruktur und Arbeitskräfte, um diese Anforderungen zu erfüllen', so Nguyen. Die DSGVO umfasst die Erfassung, Verarbeitung und Weiterleitung personenbezogener Daten, wie Name, E-Mail-Adresse, Kontodaten, Social-Media-Posts, Gesundheitsinformationen.

All das wird derzeit für KI-Algorithmen verwendet und stellt nun erhebliche Einschränkungen dar. Die DSGVO schreibt vor, dass Unternehmen, die Kundendaten erfassen, diese Personen auch darüber informieren müssen, welche Daten über sie erfasst und wie sie verwendet werden. Kunden können die Erlaubnis zur Verwendung bestimmter Daten widerrufen, Daten korrigieren oder aktualisieren lassen und den Nachweis fordern, dass die Daten auch tatsächlich gelöscht wurden.

Um diese potenziellen Anforderungen zu erfüllen, müssen Unternehmen von einer wahllosen und dezentralen Sammlung von Daten zu einem organisierten Prozess mit einer klaren Kontrollkette übergehen, so die Forderung. 'Wenn diese Dateninfrastruktur- und Managementprozesse eingerichtet sind, werden die Barrieren des Unternehmens für die Bereitstellung von KI erheblich verringert. Durch das vollständige Verständnis ihrer Datenbestände kann ein Unternehmen strategisch planen, wo KI in naher Zukunft mithilfe ihrer vorhandenen Datenbestände eingesetzt werden kann. Es können zudem komplexere und wertvollere KI-Algorithmen erstellt werden', erläutert Nguyen.

Gemäß den DSGVO müssen Unternehmen Konsumenten verhindern lassen können, dass bestimmte Informationen über sie gespeichert werden. Wenn eine Person fordert, dass das Unternehmen alle Daten über sie dauerhaft und vollständig löscht, muss das Unternehmen einen Löschnachweis erbringen. 'Wie dieses Mandat auf einen KI-Algorithmus angewendet werden könnte, der aus Nutzerdaten maschinell lernt, ist nicht speziell vorgeschrieben und wartet auf seinen ersten Fall', weiß Nguyen. Aus diesem Grund müsste daran gearbeitet werden, wie man bei einer KI ein 'Vergessen' auslösen könnte, ohne sie zu schwächen.

pte/red

Ihre Meinung dazu? Schreiben Sie hier!

#DSGVO #KI #AI #Forschung



Newsticker per eMail oder RSS/Feed!

Auch interessant!
Schreiben mit KI-Stift lernen
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) entwickeln im deutsch-französischen Projekt 'Kali...

Knuddels: 20.000 Euro Strafe nach DSGVO
1,9 Mio. eMail-Adressen und Passwörter wurden bei der Chat-Plattform gehackt, nun folgt die Strafe aufgru...

DSGVO-Spam
Rund um die Datenschutzgrundverordnung sind einige Arbeiten erforderlich, bei unsauber arbeitenden Newsle...

Google Analytics und die DSGVO
Mai 2018 bedeutet auch, sich Gedanken zu Google Analytics zu machen, wenn damit die statistische Auswertu...

Special zur DSGVO
Alle Informationen, die Tipps zur schnellen Umsetzung in letzter Minute und Datenschutz-Infos für verschi...

Die DSGVO für Fotografen 2018
Der Datenschutz ist eine tolle Sache für Europäer, leider ist die DSGVO gerade im Bereich der Fotografie ...

Kontaktformulare nach der DSGVO 2018
Die Datenschutzgrundverordnung stellt im Web einige Dinge um, die bisher noch möglich waren. Zuletzt habe...

DSGVO lähmt Wirtschaft
Nur noch wenige Monate bis zum Inkrafttreten der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) - und nur knapp d...

Forum: Ihre Meinung dazu!

[AufZack Talk] [Forum]     
Ins Forum dazu posten...
Betreff/Beitrag:

   






Top Klicks | Thema Aktuelles | Archiv

 
 

 


Peugeot 408


Youtube Handles 2022


Jaguar-Jubiläum


ID Treffen 2022


Charger SRT Elektro


Mini Aceman Concept


Immobilienkauf


Flying Spur S

Aktuell aus den Magazinen:
 Das Internet schneller durchsuchen Meta-Suchmaschine erspart viel Zeit
 Doppeljackpot am Mittwoch 1,4 Mio. Euro wandern im ersten Rang in den Topf
 Winterzeit ab 26.10. Uhren zurück drehen am Wochenende!

contator.net im Überblick:
 Webnews  WebWizard | Bundesland.at | Wien-Tipp.at | NewsTicker
 Business  Journal.at | Anfrage.net | plex | Seminar.At | BizTipp
 Auto  Auto.At | TunerAuto.At | OldtimerAuto.At | AutoTalk.At | AutoGuide.At | AutoBiz.At
 Freizeit  Style.at | Famili.at | Kinofilm.at | Musical.at | heavy.at | grlz | WitzBold | Advent.At
 Shopping  anna | Shoppingcity.at | SchatzWelt Gewinnspiele | Prozente.net Gutscheine
 Community  AufZack! | Flirtparty | Player | Schmuddelecke

Rechtliches
Copyright © 2022    Impressum    Datenschutz    Kontakt    Sitemap    Wir gendern richtig!
Tripple