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Aktuelles  08.02.2024

Putin will Ukraines Weizen ersetzen

Russland hat mit seinem Überfall auf die Ukraine die Exporte des einst fünftgrößten Weizenlieferanten der Welt massiv beeinträchtigt und schlägt mit mehr eigenen Ausfuhren in dem Bereich Profit.

Das haben Forscher der University of Illinois Urbana-Champaign und der Texas Tech University (TTU) herausgefunden. Auch die USA, Kanada und Australien haben ihre Weizenproduktion gesteigert, um die Ausfälle auf dem Weltmarkt aufgrund des Krieges gegen die Ukraine zu kompensieren.

William Ridley von der University of Illinois Urbana-Champaign und Stephen Devadoss von der TTU haben die bilateralen Handelsströme für 42 große weizenproduzierende und weizenverbrauchende Länder oder Regionen analysiert und untersucht, wie sich Veränderungen in der Produktion und bei den Exporten der Ukraine im Laufe der Zeit auf den globalen Weizenmarkt auswirken.

Die russische Invasion verursachte demnach Störungen in der Weizenproduktion der Ukraine, da Anbaugebiete im Süden und Osten des Landes angegriffen wurden. Der Vernichtungskrieg Russlands hat auch die Infrastruktur beschädigt und den Transport gestört, was die Exportfähigkeit der Ukraine in ausländische Märkte beeinträchtigt hat.

Die Exporte der Ukraine in wichtige Märkte, darunter Ägypten, Indonesien, Bangladesch, Pakistan und den Libanon, gingen nach dem Einmarsch von Putins Truppen dramatisch zurück. Aufgrund ihrer geringen Selbstversorgung sind diese Länder große Weizenimporteure und bezogen vor dem Konflikt typischerweise 25 bis 50 Prozent ihres Weizens aus der Ukraine. Jetzt sind zumindest teilweise andere Weizenexporteure eingesprungen.

'Zu Beginn der Invasion waren alle wirklich besorgt, dass es zu einer Explosion der Weizenpreise kommen würde. Wir sahen zwar einen massiven Preisanstieg, aber schließlich passte sich der Markt an und die Preise gaben wieder nach', erklärt Ridley. Tatsächlich stiegen die weltweiten Weizenpreise in der Anfangsphase des Krieges um 28 Prozent, doch innerhalb weniger Monate begannen sie zu sinken.

Jetzt liegen sie immer noch zwei bis drei Prozent über den Preisen vor der Invasion. Das scheine nicht viel zu sein. Aber dieser Preisanstieg addiert sich zur anhaltenden globalen Inflation hinzu, so Ridley. Das trage zur Verschärfung der Ernährungsunsicherheit in vielen armen Ländern bei, die bereits unter hohen Preisen und einer unzureichenden Versorgung mit Grundnahrungsmitteln litten.

pte/red

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#Ukraine #Krieg #Landwirtschaft #Weizen #Ernährung



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